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TAGESFAHRT DURCH DAS RUHRGEBIET AM 10. JUNI 2006
 

Am 10. Juni 2006 fuhren wir erstmals mit dem Wismarer Schienenbus von 1936 durch das schöne Ruhrgebiet. Ausflugsziele dieser besonderen Fahrt waren u. a. die Zeche Zollern in Dortmund Bövinghausen und und die Zeche Nachtigall im Ruhrtal.

Los ging es ab Bahnhof Dahlhausen um 09:06 Uhr. Hier ist bei allen Fahrten aus organisatorischen Gründen der einzige Zu- und Ausstiegshalt. Unsere Fahrt ging zunächst Richtung Essen Hbf. Hier wechselten wir die Fahrtrichtung und fuhren über Gelsenkirchen und Herne nach Dortmund-Bövinghausen, wo wir ca. 10:20 Uhr ankamen. Unsere Gäste erwartete ein kleiner Fußmarsch von etwa 5 Minuten vorbei an den ehemaligen Wohngebäuden der Zechenmitarbeiter. In der Zeche angekommen, hatten unsere Gäste noch ein wenig Zeit bis unser Führer kam und uns in die Geheimnisse dieser Zeche einweihte. Es wurde über die Entstehung, Instandhaltung und der Stilllegung sowie über die Mitarbeiter der Zeche berichtet.

Nach der überaus interessanten Führung hatten unsere Gäste die Möglichkeit zu einem Mittagessen im Restaurant Pferdestall. Das Mittagessen wurde bereits über den Reiseleiter bestellt. Zu Fahrtbeginn konnten sich die Fahrgäste entsprechende Menüs aussuchen, so dass die gesamte Reisegruppe ohne Wartezeit essen konnte.

Nach dem Mittagessen ging es zurück zum Haltepunkt nach Bövinghausen. Nach wenigen Minuten (pünktlich) kam unser Wismarer Schienenbus aus seiner Abstellung wieder zum Bahnsteig gefahren. Von hieraus ging es weiter nach Dortmund Hbf. Dort wechselten wir noch einmal die Fahrtrichtung, bevor es weiter über das Ruhrviadukt nach Wengern-Ost ging. Hier stand uns wieder ein Fahrtrichtungswechsel bevor. Jetzt ging es auf die Ruhrtalbahn, hier verkehrt jeden Freitag und jeden Sonntag eine historische Schienenbusgarnitur VT98 und jeden ersten Sonntag im Monat der Museumszug, gezogen von der Dampflok 38 2267-3.

Da zu unserem Reisetag der Bahnsteig an der Zeche Nachtigall leider noch nicht fertig gestellt war, haben wir an der Ruine Hardenstein angehalten und neben der Strecke den neuen Wanderweg nutzen können, um zur Zeche Nachtigall zu gelangen. Hier erwartete uns ein weiteres Highlight: der Besuch des Bergwerkstollens. Trotz sommerlicher Temperaturen von ca. 28° C an diesem Tag waren es im Stollen kaum mehr als 10° C und somit wohl für die meisten Besucher eine willkommene Erholung.

Nach unserem Aufenthalt an der Zeche Nachtigall ging es zurück zum Wismarer Schienenbus. An einer landschaftlich schönen Stelle, an der Ruine Hardenstein konnte noch ein „Fotohalt“ gemacht werden. Somit waren auch die Bedürfnisse unserer Fotografen an Bord des Triebwagens gedeckt.

Es ging dann weiter über Hattingen (Ruhr) nach Bochum-Dahlhausen zu unserem Startbahnhof. Hier trafen wir gegen 18 Uhr wieder ein. Wir hoffen, auch mit dieser Fahrt wieder einmal den Wünschen unserer Fahrgäste entsprochen zu haben.

 
Klicken Sie auf ein Bild um es zu vergrößern.   
Betreuer des Triebwagens Winfried Heine, Lokführer Wolfgang Öpen und Reiseleiter Mike Kositza unmittelbar vor der Abfahrt im Eisenbahnmuseum.  
   
Unser fast vollbesetzter Schienenbus während der Fahrt.  
   
Das schöne am Triebwagenfahren ist, fast direkt neben dem Lokführer sitzen und ...  
   
...vor allem die freie und fast uneingeschränkte Sicht nach vorn zu geniessen. 
   
Hier überqueren wir das Ruhrviadukt kurz vor dem Haltepunkt der Ruhrtalbahn Wengern-Ost. Aus der Sicht des Eisenbahners sicherlich die Krönung dieser Fahrt.  
Sonderfahrt nach Königswinter am 01. Juli 2006 | Sonderfahrt nach Berlin am 27. Mai 2006