Am 21. Oktober 2006 führten wir eine Dampfzugsonderfahrt in das schöne Ahrtal durch. Da unsere museumseigene Dampflokomotive 38 2267 leider einen Kesselschaden hatte, haben wir uns um standesgemäßen Ersatz gekümmert. Die Dampflok 41 360 der Dampflok-Tradition Oberhausen vertrat unsere 38’er.
Unser Dampfzug startete in Hattingen (Ruhr) und führte uns über Essen, Mülheim und Düsseldorf und Remagen ins Ahrtal. Wieder einmal war die Reise schon ein Teil unseres Zieles. Der versteckte Vorteil unserer Fahrgäste bestand darin, dass das Wassernehmen in Remagen aufgrund des hohen Wasservorrates der 41 360 nicht mit eingeplant werden musste. Wir übergaben ein speziell auf unsere Fahrgäste zugeschnittenen Informationsprogramm rund ums Ahrtal. Durch die Reiseleitung im Zug konnten daher schon die einzelnen Fragen zu unserem Fahrtziel im Zug beantwortet werden.
Im Ahrtal boten wir unseren Fahrgästen mehrere Ausstiegsmöglichkeiten. In Mayschoß, Rech und Altenahr (um nur einige zu nennen) sind zweifellos die schönsten Weinfeste anzutreffen. Auch das Wetter spielte an diesem Tag, anders als vorhergesagt, mit, sodass unsere Fahrgäste sich im Ahrtal rundum zufrieden fühlten. Die Aufenthaltszeit von ca. 7 Stunden ließ aufgrund der gelungenen Stimmung in den einzelnen Städten den Ausflug zu einem kurzweiligen Erlebnis erscheinen. Unser 1.-Klasse-Wagen 27 908 und unser 1.-Klasse-„Pärchen“ waren wieder einmal recht früh ausgebucht, so dass wir einigen Fahrgästen „nur noch“ Plätze in der 2. bzw. 3. Klasse anbieten konnten. Jedoch haben auch diese in unseren liebevoll restaurierten Plattformwagen mit ihren geformten Holzsitzplätzen ihre Reize. |
In Kreuzberg sind nicht nur die Nächte lang, nein auch wir hatten hier am Tage viel Zeit unseren Zug wieder fit für die Rückfahrt zu machen. Hierzu gehören standardmäßig die Reinigung unserer Fahrzeuge sowie das Wassernehmen der Dampflok.
Fotos: * Ein Foto zeigt den Bahnhof Altenahr, an dem gerade ein Teil unserer Fahrgäste aussteigt. * Ein anderes Bild zeigt einen Blick auf das Tal Altenahr. Hier erkennt man auch das Bahnhofsgebäude und die Altstadt von Altenahr. Dort wurde es sehr eng für uns - so dachten zumindest einige Fahrgäste. Jedoch entsprechen unsere Plattformwagen der Norm und passen überall durch. * Und hier ist noch einmal ein weiterer Haltepunkt aufgeführt: Wer erkennt diesen Haltepunkt nicht?
Für die Fotos bedanken wir uns bei unserem ehrenamtlichen Mitarbeiter und Zugbegleiter Jörg Pauling. |