Die Diesellokomotive "212 007" des Eisenbahnmuseums Bochum erstrahlt im neuen Lack!
Zum Abschluss der Revisionsuntersuchung der Streckendiesellok 212 007 im Werk Bremen der Deutschen Bahn AG erhielt diese Anfang Juni eine komplette Neulackierung nach den Farbvorschriften der ehemaligen Deutschen Bundesbahn. Der Lokkasten glänzt im bekannten Diesellok-Purpurrot, die Zierstreifen und die Beschriftung wie nach 1971 üblich in kieselgrau. Das Fahrwerk (Rahmen, Drehgestelle, Räder) ist tiefschwarz lackiert. Somit vertritt die Maschine das Farbkonzept der DB zum Anfang der 70er Jahre. |
Die Lokomotive wurde 1962 von der Maschinenbaugesellschaft Kiel (MAK) gebaut und an die DB als V100 2007 geliefert. Sie gehört damit zu den wenigen Vorserien-Loks der Bauart V100.20 (später 212), welche gegenüber der seit 1958 gebauten Baureihe V100.10 (später 211) eine von 1100 PS auf 1350 PS gesteigerte Motorleistung aufweist. Ab 1968 wurde die Lok als 212 007 bezeichnet. Insgesamt wurden von der Baureihe V100.20/212 364 Lokomotiven in Dienst gestellt und lösten nach und nach die im Betrieb teureren Dampflokomotiven im Personenzug- und Güterzugdienst ab. Auch im Ruhrgebiet waren diese Maschinen zahlreich im Einsatz, z.B. auch auf der heute als S9 bezeichneten Strecke von Bottrop über Essen und Langenberg nach Wuppertal.
Die 212 007 war zuletzt im Werk Hagen-Eckesey der DB AG stationiert. Im Jahre 2001 konnte sie als Museumslokomotive von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. (DGEG) für das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen übernommen werden. Die technische Revisionsuntersuchung ist auf den 30. November 2007 datiert. Somit steht die markante Lokomotive bis mindestens 2013 der DGEG in Bochum zum Einsatz auch auf den Strecken der DB AG zur Verfügung. |