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38-2267 KESSELSCHADEN STAND OKTOBER 2007 |
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Unsere P8 die
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Ein Zwischenbericht von Reinhard Skwirblis |
Tja, das waren noch Zeiten.
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Aber wie schon viele der Besucher festgestellt und im Internet erfahren haben, hat unsere P8 einen Kesselschaden. Wie umfangreich im Endeffekt der Schaden dann war, stellte ein Kesselsachverständiger dann auch fest. Wir haben uns dann entschlossen den Kessel so gut wie möglich instand zu setzen. Dabei wurden auch gleich noch weitere Maßnahmen nötig bzw. von uns als notwendig empfunden. Hierbei können wir auch gleich die Gelegenheit nutzen, den technischen Zustand zu verbessern. Zukünftige technische Veränderungen sind dann leichter auszuführen. Seit November 2006 steht unsere kranke Dame und wartet geduldig auf ihre Therapie. Die Eisenbahnfreunde und die Besucher fragen sich mit Recht, was haben die Dahlhausener denn bisher so gemacht? Abgesehen von dem Wasser ablassen, Kohlen entfernen und dem regelrechten Ausschlachten der Maschine wurden schon fleißig viele kleine Bauteile instandgesetzt. Da sind zu erwähnen, die Ölsperren, sämtliche kleinere Ventile und auch schon etwas Größeres, wie die Luftpumpe und die Speisepumpe. Diese Aggregate werden dieses Jahr noch auf Funktion geprüft und zum Einbau vorbereitet. |
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Zum Schluss haben wir noch ein Kesseldrehgestell von der Dampfbahn Fränkische Schweiz (DFS) erworben. Das aus dem Ausbesserungswerk Limburg stammende Arbeitsgerät ist aufgrund der Bauweise mindestens so alt wie unsere P8 (Bj. 1918). Aus diesem Grund wurde und wird so nebenbei dieses Kesseldrehgestell instand gesetzt, um es für unsere Zwecke einsatzfähig zu machen. Dieses Gestell ermöglicht den Kessel auf der Längsachse so zu drehen, dass man ihn überall bearbeiten kann. Natürlich wird es dann auch zur Ausstellung unserer Fahrzeugsammlung im Museum eingestellt. Hinweis: Auf einem der Radsätze steht die erhaben gegossene Aufschrift (CRAMER-KLETT NÜRNBERG).
Hier noch mal unser Dank an die DFS. |
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Wir sind noch lange nicht über dem Berg, da wir immer noch Teile demontieren. Der Aufwand ist enorm, es soll ja alles den aktuellen Standards entsprechend technisch perfekt und natürlich preußisch werden. Manchmal muss man feststellen wie verbaut die P8 ist, aber auch wie ausgereift die Technik damals schon war. |
Was wurde bisher gemacht?
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das Dampfteil der Luftpumpe instand gesetzt, d. h. Tausch der verschlissenen Kolbenringe und diverser Dichtungen,
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bei der Speisepumpe der Ventilkasten durch einen anderen ersetzt, Ventile bearbeitet und Dichtungen erneuert,
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jede Menge Ölsperren zerlegt, gereinigt und bearbeitet, aber noch nicht geprüft und eingestellt. Nur eine von neun hat funktioniert,
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viele Ventile überarbeitet,
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so an die 200 Stehbolzen plan geschliffen, damit man sie durch die Bohrung austreiben kann. Es müssen alle raus.
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Was zusammen gehörte wurde vorübergehend getrennt
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Auch den Tender haben wir uns vorgenommen. Hier sind nur wenige aber umfangreiche Arbeiten notwendig.
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Kleinere Änderungen werden vorgenommen und die Bremssteller erneuert. Die Bremssohlen sind vor der letzten Fahrt schon gewechselt worden.
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Der Tender wird für diverse Lackierarbeiten vorbereitet.
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Den größten Anteil der Arbeiten werden der Kuppelkasten und die Tenderbühne einnehmen.
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Wenn alles gut geht, ist er Ende des Jahres wieder bereit mit der Lok zusammen zu kommen. |
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Zwischen den Achsen sind die Bremssohlen, unten sieht man die sogenannten Bremssteller, welche die Bremssohlen in ihrer Lage halten sollen. |
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Hier sahen Sie einen kleinen Ausblick auf unsere Arbeiten, auch jene, die noch gemacht werden müssen. Wir hoffen, dass wir Sie in unserem Eisenbahnmuseum begrüßen dürfen und Sie uns damit unterstützen die 38 2267 wieder auf die Strecke zu bringen. Damit wir alle wieder den Auspuffschlägen lauschen können, wenn die P8 über die "Müngstener Brücke" donnert. |
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Fotos wurden zur Verfügung gestellt von Rob Kerner, Rainer Meick und Reinhard Skwirblis |
38-2267 Kesselschaden Stand Januar 2008 | Reisekultur mit allen Sinnen erfahren |