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DIE DGEG ZEIGT DAS PROJEKT SECHSUNDSECHZIG
 

(DGEG/JR) Aus Anlaß der Museumstage am 16. und 17. September 2006 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen präsentiert die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. (DGEG) das Projekt Sechsundsechzig. Unter diesem Arbeitstitel laufen alle Aktivitäten zur Wiederinbetriebnahme der Dampflok 66 002.
Diese einmalige Lokomotive ist nach der „Saxonia“ als erster deutscher Lokomotive aus dem Jahre 1838 der Abschluß der technischen Entwicklung der Dampflokomotive in Deutschland. Die Baureihe 66 verkörpert wie keine andere Dampflokomotivereihe das Streben nach einer optimalen, kompakten und leistungsstarken Maschine. Die beiden 1955 gebauten Maschinen dieses Loktyps, von denen als einzige die 66 002 erhalten ist, konnten dies 12 Jahre lang im Eisenbahndienst zeigen. Der bereits während der Bauzeit der 66 einsetzende Strukturwandel in der Eisenbahntraktion zu Diesel- und Elektrolokomotiven hat zu keinem Serienbau dieser Reihe geführt.

 
 

Dank der Voraussicht der Gründer der DGEG ist die 66 002 museal bewahrt worden und seit der Restauration 1973 einer der Stars des Bochumer Eisenbahnmuseums. Der Vorstand der DGEG hat vor einiger Zeit das Projekt Sechsundsechzig ins Leben gerufen, um diese technikgeschichtlich einmalige Lokomotive wieder im Betrieb vorführen zu können. Für eine Aufarbeitung sind entsprechende Dokumentationen zur Technik des Fahrzeuges zusammenzutragen und auch der Zustand der Lokomotive zu begutachten. Dies ermöglicht interessante Einblicke in eine Dampflok, wie sie sonst nur in einem Ausbesserungswerk möglich sind.
Die DGEG und die Mitarbeiter des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen freuen sich allen Interessierten an den Museumstagen Auskunft und Information zu dieser einmaligen Lokomotive am Stand 10 des Ringlokschuppens zu geben.

 

Es geht Los ! ! !

Die Aufarbeitung der 66 002 

 

Die Aufarbeitung der 66 002 hat begonnen

DGEG/JR Am 01.07.2006 fiel der Startschuß für das „Projekt Sechsundsechzig – Der Wiederinbetriebnahme der Dampflok 66 002„. Nach intensiven Vorbereitungen und Sichtung von Archivmaterial konnte dank der Spenden zugunsten der der betriebsfähigen Aufarbeitung dieser einmaligen Dampflokomotive das Signal zum Beginn der Arbeiten gegeben werden. Mitarbeiter des DGEG Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen haben damit begonnen den Kessel für die innere Untersuchung vorzubereiten.
Dies bedeutet das Öffnen sämtlicher Waschluken und des Domdeckels, der Ausbau des Überhitzers, Abbau von Ventilen usw. Nach der geplanten Kesseluntersuchung wird es eine Kostenschätzung für das „Projekt Sechsundsechzig„ geben.
Zur Finanzierung der Instandsetzungskosten benötigt die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. weitere Spenden. Extra für diese Projekt gibt es das Spendenkonto 66 002 500 bei der Volksbank Münster e.G. (BLZ 401 600 50). Die Spenden sind steuerlich absetzbar, da die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt ist.

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